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Brauche ich Stimmtherapie?

kolibri5lSie haben oft einen "Frosch" im Hals?

Ihr Hals fühlt sich oft so an, als seien Sie erkältet - aber es gibt keine weiteren Symptome?

Ihr Sprechen wird Ihnen plötzlich unangenehm bewusst - durch vermehrte Anstrengung, häufige Heiserkeit oder eine Veränderung der Stimmlage?

Dann kann es sein, dass Sie eine Stimm-Erkrankung oder Stimmstörung haben.

Hinweise darauf können unter anderem sein:

  • Häufige Heiserkeit (z.B. nach vermehrtem Stimmgebrauch)
  • Wiederholter Stimmverlust bei Infekten (schon wieder ist die Stimme „weg“)
  • Langandauernde Stimmprobleme nach Erkältungen (Stimme erholt sich schlecht)
  • Druck- oder Enge-Gefühle im Hals (der berühmte „Frosch“ – da ist doch was!!)
  • Gesteigerte Sprechanstrengung (Sprechen wird zur „Arbeit“, die anstrengt)
  • Räusperzwang (ständiges Räuspern müssen)
  • Starkes Gefühl von Verschleimung im Kehlkopf-Bereich (häufig Ursache von Räusperzwang)
  • Veränderung der Stimmlage (höher oder tiefer als vorher)

 

kolibri230x200Stimmstörungen sind häufiger bei Menschen mit einer hohen Sprechbelastung im Alltag (z.B. LehrerInnen, DozentInnen, ErzieherInnen, VerkäuferInnen,…). In diesen Berufen besteht schneller die Gefahr, die Stimme zu überlasten – z.B. auch, indem man mit Halsentzündung trotzdem arbeiten geht.

Neben den sogenannten Funktionellen Dysphonien (Stimmstörungen durch „Fehler“ beim Gebrauch) gibt es auch organische Ursachen für Stimmprobleme. 
Organische Stimmstörungen kommen z.B. nach Schilddrüsen-OP (Stimmlippen-Lähmung), bei Morbus Parkinson oder nach Operationen im Kehlkopf vor.

Letztlich feststellen, was da im Hals so kratzt und drückt, kann nur ein Phoniater (das ist ein Stimm-Facharzt) oder ein HNO-Arzt.
Bei den o.g. Beschwerden empfiehlt sich also ein Besuch beim Arzt. Dieser kann dann entsprechende Maßnahmen verordnen – wenn nötig auch logopädische Stimmtherapie.